Weiterbildung

Basierend auf den gesetzlichen Bestimmungen der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) realisieren wir in Zusammenarbeit mit verschiedenen Bedarfsträgern die Qualifizierung und Einarbeitung Arbeitssuchender auf konkrete Arbeitsplätze in bestehenden Unternehmen und in Vorbereitung auf Neuinvestoren.

Anfragen richten Sie bitte an Uta Quasdorf, Tel. 03461 824631.

Verschiedene Herangehensweisen sind hierbei möglich:

Unternehmensbezogene Qualifizierung

1. Unternehmensbezogene Qualifizierung in Trainingszentren

Das Konzept der modular aufgebauten Trainingszentren verfolgt das Ziel der individuellen Vorbereitung ausgewählter Bewerber auf aktuelle Stellenanforderungen von Unternehmen. Dazu dienen in einem ersten Schritt Informationen und Auswahlverfahren in Zusammenarbeit mit den Arbeitskräfte suchenden Unternehmen und den Bedarfsträgern.

Bewerber, die diese Auswahlverfahren bestehen, werden nach Zusage der Kostenübernahme durch den entsprechenden Träger in das jeweilige Trainingszentrum übernommen. Die Festlegung der zu belegenden Module richtet sich nach den inhaltlich individuellen Qualifizierungsschwerpunkten. Zur Zeit bieten wir Qualifizierung in folgenden Trainingszentren an:

Umschulungen

2. Umschulungen

Über eine verkürzte Ausbildung und berufsrelevante Prüfungen vor der IHK erlangen Sie einen neuen Berufsabschluss. Zur Zeit bieten wir Umschulungen in folgenden Berufen an:

UMSCHULUNG CHEMIKANT

26-monatige Umschulung zum Chemikant/-in  
in Kooperation mit Partnerfirmen 

Maßnahmeziel:

  • Erwerb des Berufsabschlusses Chemikant/-in (IHK)
  • Sammeln von Berufserfahrungen über Praktika bzw. Einarbeitung auf einen Arbeitsplatz beim Arbeitgeber

Die Inhalte der Ausbildung sind durch die Verordnung über die Berufsausbildung zum Chemikanten/ zur Chemikantin vom 10.Juni 2009 einschließlich Rahmenlehrplan i.d.F. vom 23.04.2009 für den Ausbildungsberuf Chemikant/-in vorgegeben.

Inhalte:

Die Umschulung bei BAL erfolgt in enger Verbindung von fachtheoretischer und fachpraktischer Qualifizierung und wird durch 2 Praktikumsabschnitte ergänzt. Die Theorieinhalte sind in Form von Lernfeldern durch den Rahmenlehrplan und die Prüfungsordnung vorgegeben. Die fachpraktische Ausbildung konzentriert sich in der Grundausbildung auf die Fachgebiete:

  • Labor- und verfahrenstechnische Grundausbildung
  • Metall- und Kunststoff-Grundausbildung
  • Informatikgrundausbildung
  • Grundausbildung Automatisierungstechnik: Messtechnik/Regeltechnik/Steuerungstechnik
  • Grundausbildung Elektrotechnik

und in der Fachausbildung auf die Fachgebiete:

  • Automatisierungstechnik: Angewandte Regeltechnik/Steuerungstechnik/Pneumatik
  • Anlagentechnik
  • Verfahrenstechnik und Prozessleittechnik
  • Physikalische und präparative Laborarbeit

Weiterhin sind in Abstimmung mit dem Unternehmen aus dem u.g. Spektrum vier Wahlpflichtfächer auszuwählen und in der Prüfung zu belegen:

  • Stoffsysteme thermisch aufarbeiten 
  • Stoffsysteme mechanisch aufarbeiten
  • Stoffe vereinigen
  • Produktions- und Verarbeitungsprozesse planen und Anlagen in Betrieb nehmen
  • Automatisierungssysteme bedienen und warten
  • Analytisch arbeiten und Stoffe aufarbeiten
  • Stoffe lagern und transportieren
  • Produkte mit biotechnischen Methoden gewinnen
  • Elektrotechnische Arbeiten an Produktionsanlagen durchführen
  • Internationale Kompetenz entwickeln

Anfragen richten Sie bitte an Ines Engel, Uta Quasdorf. Tel.: 03461 8246-31.